Das war also meine erste re:publica

Und schon wieder habe ich eine Konferenz zum ersten Mal besucht. Ende letzten Jahres zum 30c3, habe ich es dieses Jahr auch endlich mal zur re:publica geschafft, auch bekannt als der „Bloggerkongress“ oder gar das „Bloggerklassentreffen“. Bisher hatte es mich nicht sonderlich dorthin gezogen, vielleicht genau wegen solcher Bezeichnungen, schließlich blogge ich ja noch nicht so lange.

Ich muss auch zugeben, so ganz klar war mir eigentlich auch nicht, wie sich die Themenvielfalt der re:publica mit der von anderen Konferenzen abgrenzt. Auch das Motto „Into the Wild“ und der Slogan „Die Konferenz. Das Ereignis“ waren wenig erhellend, fand ich.

republica_lanyard

Mein re:publica 14 Lanyard

Schlussendlich weiß man aber bei Konferenzen nie so genau, worauf man sich einlässt solange das Programm noch nicht steht und es liegt an einem selber, wie man damit umgeht. Alleine einen Grund dem Arbeitsalltag eine Woche nach Berlin im hoffentlich sonnigen Mai zu entfliehen, macht es aber doch wieder wett.  Naja, das mit der Sonne hat nicht ganz geklappt, aber den Regen habe ich größtenteils in Hamburg gelassen.

Die STATION

Die Konferenz hat wie die letzten Jahre zuvor in der STATION stattgefunden. Die STATION ist eine Event-Location direkt an der U-Bahnstation Gleisdreieck im Herzen von Berlin gelegen. Bemerkenswert ist die Größe und die Anzahl an Stages. Ich weiß nicht, wieviel Besucher genau in Stage 1 gepasst haben, aber ein Großteil der 6.000 Besucher war zu den Vorträgen von Sascha Lobo (genau, der Netzgemeindepfaffer mit dem roten Schrubber auf dem Kopf) und dem Marketing-Stunt von F-Secure mit The Hoff (genau, der Bezwinger der Berliner Mauer) dort drin anwesend.

Der Affenfelsen

Der Affenfelsen

Toll auch der überdachte Bereich zwischen den Stages mit dem Affenfelsen, der mit genügend Steckdosen ausgestattet war, um auch das letzte Smartphone/Tablet/Notebook wieder mit Strom zu versorgen. Der offene Innenhof zum frische Luft schnappen. Insgesamt eine tolle Location, zu der man gerne wiederkommt.

Vorträge

Ich habe Vorträge zu  verschiedensten Themen gesehen. Insgesamt war mir persönlich zu wenig Technik und zuviel Meta dabei. Aber das Netz ist halt heute kein Ort mehr nur von Technikern. Man merkt, dass es Themen sind die uns mehr oder weniger alle angehen. Und wenn noch nicht heute, dann aber morgen. Ein Grund mehr, sich darauf vorzubereiten und zu beschäftigen.

Tag 1

Eindrücke: Interessant, groß, alle laufen zum Lobo und The Hoff.

Tag 2

Eindrücke: Durchhänger, keine Energie. Alltagsstress fällt von mir ab. Keine Session die mich wirklich interessiert. Einfach mal Abstand gewinnen.

Tag 3

Eindrücke: Wieder ausgeruht. Sessions besuchen, die interessieren. Von anderen nicht beeinflussen lassen. Treiben lassen. Auf der Abschlussparty genießen. Berlin. So bist du halt. Fordernd und gleichzeitig gebend.

Eine Übersicht über alle Sessions inkl. Videos gibt es auf der Webseite der re:publica.

Fazit

Ich werde nächstes Jahr wiederkommen. Vielleicht kombiniert mit der droidCon, die dieses Jahr anschließend in der STATION stattfand. Damit ich auch noch meine benötigte Portion Technik bekomme.

Scaramouche, Scaramouche, will you do the fandango?

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