XIII

Ein Attentat auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Ein halbtot am Strand angespülter Mann ohne Gedächtnis. Wer hier an The Bourne Identity und die Ermordung von John F. Kennedy denkt, liegt nicht ganz falsch. XIII ist ein Agententhriller, der Realität und Fiktion in einer eigenen Geschichte clever kombiniert.

Kein Titel

Kein Titel von Den Flater (Bestimmte Rechte vorbehalten: CC BY-NC-SA 2.0 / Bildgröße angepasst)

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein Mann, der nichts über seine Vergangenheit weiß. Der einzige Anhaltspunkt auf seine Identität ist die römische Ziffer XIII, die ihm auf die Brust tätowiert ist. Außerdem wird er vom FBI, CIA und anderen finsteren Gestalten gejagt, ohne dass ihm wirklich bewusst ist, warum. Das einzige, was klar zu sein scheint, ist, dass er den Präsidenten ermordet hat. Unsicher, ob das wirklich der Wahrheit entspricht, muss er diese herausfinden und entscheiden, wer Freund und wer Feind ist.

Die Geschichte ist auf mehrere Alben aufgeteilt. In den ersten zwölf Bänden wird das Attentat auf den Präsidenten und die Verschwörung dahinter aufgedeckt. Der dreizehnte Band ist eine Sonderausgabe und aus der Sicht von zwei Reportern geschrieben, die für eine große amerikanische Zeitung die Hintergründe der Verschwörung aufdecken. Die Ähnlichkeit zu All the President’s Men und der Watergate Affäre ist wohl auch nicht ganz zufällig.

Mittlerweile kommt die Comic-Reihe auf über 20 Alben, in denen die Geschichte auch nach der Verschwörung noch weitergesponnen wird. Hierbei wird weiter auf die Vergangenheit von XIII und sogar seiner Vorfahren eingegangen. Zusätzlich ist eine Spin-Off-Reihe namens XIII Mystery erschienen. In dieser werden die zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren der Geschichte näher beleuchtet und deren Werdegang und Vorgeschichte erzählt. Die Hauptserie wurde von Jean Van Hamme und William Vance erschaffen, an den Spin-Offs durften sich auch andere Autoren und Zeichner versuchen.

Empfehlenswert ist diese Reihe für jeden, der Agententhriller und Verschwörungsgeschichten mag. Comic-typisch sind hier nahezu alle Personen in ihrer Charakterisierung überzeichnet, erfüllen also meist das dem Genre entsprechenden Stereotyp. Die Geschichte wird zwar recht komplex, was vor allem den vielen Charakteren und den Wendungen innerhalb der Geschichte geschuldet ist. Aber letztendlich macht genau das auch den Reiz der Geschichte aus.

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